Menschen mit Husten stehen oft vor der Frage, welches Hustenmittel das richtige für sie ist. Wer etwas gegen einen lästigen Hustenreiz tun möchte, greift am besten zu Hustenstillern, auch Hustenblocker genannt. Der Reizhusten tritt oft in den ersten zwei, drei Tagen einer Erkältung oder im Anschluss an eine produktive Hustenphase auf, wenn die Bronchien teils wochenlang noch gereizt sind. Die Erschütterungen beim Husten können schmerzhaft sein. Bei den Hustenblockern kommen zum Beispiel Mittel mit den synthetischen Wirkstoffen Dextromethorphan oder Pentoxyverin infrage. Pflanzliche Präparate enthalten meist Efeu, Isländisch Moos oder Eibisch.
Will man hingegen den Auswurf von Schleim fördern, greift man zu Hustenlösern. Sie helfen beim Abhusten. Dabei wird der Abtransport des Schleims aus den Bronchien unterstützt oder die Menge an Schleim wird erhöht oder der Schleim wird flüssiger. Es kommen zum Beispiel Arzneimittel mit den Wirkstoffen Ambroxol oder Acetylcystein infrage. Bei den Schleimlösern haben sich zudem etliche pflanzliche Mittel bewährt. Sie enthalten Efeu, Thymian, Primel, Kapland-Pelargonie, Cineol oder Myrtol.
Hustenstiller oder Hustenlöser sollte man nicht gleichzeitig nehmen, da es sonst zu einem Sekretstau kommen kann. Wer möchte, kann den Hustenlöser tagsüber einnehmen und für die Nacht auf den Hustenstiller zurückgreifen. So ist ein erholsamer Schlaf gewährleistet.