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Welches das richtige Hustenmittel ist

 

Soll ich einen Hustenstiller oder einen Hustenlöser nehmen?

Menschen mit Husten stehen oft vor der Frage, welches Hustenmittel das richtige für sie ist. Wer etwas gegen einen lästigen Hustenreiz tun möchte, greift am besten zu Hustenstillern, auch Hustenblocker genannt. Der Reizhusten tritt oft in den ersten zwei, drei Tagen einer Erkältung oder im Anschluss an eine produktive Hustenphase auf, wenn die Bronchien teils wochenlang noch gereizt sind. Die Erschütterungen beim Husten können schmerzhaft sein. Bei den Hustenblockern kommen zum Beispiel Mittel mit den synthetischen Wirkstoffen Dextromethorphan oder Pentoxyverin infrage. Pflanzliche Präparate enthalten meist Efeu, Isländisch Moos oder Eibisch.

Will man hingegen den Auswurf von Schleim fördern, greift man zu Hustenlösern. Sie helfen beim Abhusten. Dabei wird der Abtransport des Schleims aus den Bronchien unterstützt oder die Menge an Schleim wird erhöht oder der Schleim wird flüssiger. Es kommen zum Beispiel Arzneimittel mit den Wirkstoffen Ambroxol oder Acetylcystein infrage. Bei den Schleimlösern haben sich zudem etliche pflanzliche Mittel bewährt. Sie enthalten Efeu, Thymian, Primel, Kapland-Pelargonie, Cineol oder Myrtol.

Hustenstiller oder Hustenlöser sollte man nicht gleichzeitig nehmen, da es sonst zu einem Sekretstau kommen kann. Wer möchte, kann den Hustenlöser tagsüber einnehmen und für die Nacht auf den Hustenstiller zurückgreifen. So ist ein erholsamer Schlaf gewährleistet.

Schnelle Hilfe bei Sodbrennen

 

Wie Sie die Beschwerden lindern können

Wenn Magensäure die Speiseröhre hinaufsteigt, zum Beispiel, weil der Magen überfüllt ist oder schlicht zu viel Magensäure vorliegt, kann es zu saurem Aufstoßen, Brennen und Schmerzen im Oberbauch und in der Speiseröhre kommen. Oft kann es schon helfen, die Ernährung anzupassen. Vermeiden Sie fettreiche und stark gewürzte Speisen, nehmen Sie lieber mehrere kleine Mahlzeiten als wenige große ein und trinken Sie weniger Kaffee. Haben Sie nachts Beschwerden? Dann versuchen Sie doch einmal, den Oberkörper höher zu lagern, zum Beispiel mit einem dickeren Kissen.

In unseren Apotheken bekommen Sie zudem rezeptfreie Medikamente, die gegen das Zuviel an Säure helfen. Sogenannte Antazida binden die Magensäure, indem sie sie neutralisieren. Manche Mittel haben den Vorteil, dass sie im Magen immer nur soweit verbraucht werden, dass sie den Säurewert im Magen nie zu sehr reduzieren. Somit wird sichergestellt, dass noch genug Magensäure vorhanden ist, um die natürlichen Funktionen wie Keimabtötung zu gewährleisten. In manchen Antazida stecken zudem Stoffe wie Alginate, die einen Schutzfilm bilden, der sich auf Magenwand und Speiseröhrenoberfläche legt.

Daneben gibt es Medikamente, die bereits die Produktion der Magensäure reduzieren. Hier sind Pantoprazol und Omeprazol zu nennen. Diese bekommen Sie freiverkäuflich in der Apotheke mit 20mg und in kleiner Stückzahl, 7 oder 14 Stück. Sie wirken nicht so schnell wie die Antazida, dafür hält die Wirkung länger an. Vorsicht: Medikamente gegen Sodbrennen können Wechselwirkungen mit anderen Arzneien verursachen. Geben Sie daher für einen kurzen Check beim Kauf am besten immer an, ob Sie auch noch andere Medikamente schlucken.

Folsäure für Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch

 

Nahrungsergänzungsmittel vor und während der Schwangerschaft einnehmen

Wer schwanger ist, braucht mehr Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Besonders wichtig ist Folsäure. Sie wird benötigt, damit beim Embryo das sogenannte Neuralrohr korrekt gebildet werden kann. Bei einem Mangel drohen Neuralrohr-Defekte und andere Fehlbildungen z.B. am Herzen. Diesen kann man zum Glück aber leicht mit passenden Nahrungsergänzungsmitteln vorbeugen. Es wird empfohlen, die Mittel auch schon vor der Schwangerschaft einzunehmen. Dann und im ersten Schwangerschaftsdrittel nimmt man täglich ein Präparat mit 800 Mikrogramm Folsäure. Ab dem zweiten Drittel bis zum Ende der Schwangerschaft reichen 400 Mikrogramm. Wir beraten Sie gern zum passenden Mittel.

Aufpassen sollten Frauen, die unter anderem Medikamente mit Carbamazepin, Valproat, Methotrexat, Trimethoprim oder Triamteren einnehmen. Diese Wirkstoffe können die Verfügbarkeit und Aufnahme von Folsäure verschlechtern.

Viel Folsäure findet sich in Gemüse, besonders in Blatt- und Kohlgemüse, in Obst, in Nüssen oder Vollkornprodukten. Die Zubereitung sollte schonend erfolgen, da Folsäure keine Hitze mag und kaputt gehen kann.

Das hilft bei Trockenen Augen

 

Welche Mittel gibt es?

Trockene Augen erkennt man an brennenden Augen, einem Fremdkörpergefühl oder aber auch tränenden Augen. Ursache ist ein gestörter Tränenfilm. Dieser besteht aus drei Schichten: einer wässrigen Schicht, einer öligen, äußeren, die die wässrige vor dem Verdunsten schützt und einer inneren „Klebeschicht“. Sie sorgt dafür, dass die wässrige auf der Hornhautoberfläche haften kann.

Abhängig davon, welche Schicht gestört ist, helfen wässrige oder ölige Mittel oder Präparate mit beiden Bestandteilen. Die meisten feuchtigkeitsspendenden Mittel enthalten Hyaluronsäure, auch Natriumhyaluronat genannt. Bei öligen Augentropfen sorgen Lipide für eine Linderung der Symptome.

Die sogenannten künstlichen Tränen sind entweder als Einzeldosen- (EDO) oder als Mehrdosen-Behältnis (MDO) auf dem Markt. Viele Mittel gibt es ohne Konservierungsstoffe. Für die Nacht gibt es spezielle Gele. Diese bleiben länger auf dem Augapfel haften.

Welches Präparat Ihnen am besten hilft, erfahren Sie im persönlichen Gespräch. Kommen Sie zu uns in die ina Apotheken und lassen Sie sich beraten!

Bundesweiter Apotheken-Protesttag...

 

...am 14. Juni 2023

Am 14. Juni 2023 bleiben in Deutschland fast alle Apotheken aus Protest gegen die aktuelle Lage geschlossen. Die Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln wird an diesem Tag weitestgehend nur noch über die Notdienstapotheken aufrechterhalten.

Die Apothekerschaft protestiert aus den folgenden Gründen:

  • Wegen der vielen Lieferengpässe brauchen die Apothekenteams bei ihrer Arbeit möglichst viel Flexibilität, um die Patienten schnell versorgen zu können. Das Versorgungssystem ist aber voller Bürokratie und drohender Strafzahlungen an die Krankenkassen.
  • Die Arbeit in der Apotheke ist herausfordernd und braucht viel Fachwissen und Verständnis für die Probleme der Menschen, die Hilfe benötigen. Arzneimittel-Lieferengpässe haben die Arbeit noch komplizierter gemacht und kosten Kraft und Zeit. Eine finanzielle Anerkennung für diese Mehrarbeit wird den Apotheken jedoch versagt. Auch hier fordern die Apotheker von der Politik eine gerechte Lösung.
  • Das Honorar der Apotheken besteht zu einem wesentlichen Anteil aus einem Festbetrag, der die laufenden Kosten abdecken soll. Dieser Festbetrag wurde seit nunmehr zehn Jahren nicht mehr angepasst, trotz der zwischenzeitlich immens gestiegenen Kosten. Die Apotheken sind so von der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung abgekoppelt. Dies ist nicht mehr nur ungerecht, sondern inzwischen existenzgefährdend. Andere wichtige Versorgungsinstanzen, wie beispielsweise bestimmte Arztpraxen und Krankenhäuser, haben dafür Extra-Zahlungen erhalten.